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Maria Stuart

Die schottische Königin Maria Stuart stand als Katholikin im ständigen Gegensatz zur protestantischen Königin Elisabeth I. von England. Am Ende wurde Maria Stuart eine Verschwörung gegen Elisabth zum Verhängnis.

Maria Stuart wurde am 8. Dezember 1542 in Linlithgow geboren. Das Ende der schottischen Königin war gewaltsam, sie wurde am 18. Februar 1587 in Schloss Fotheringhay hingerichtet auf Geheiß bzw. mit Billigung von Königin Elisabeth I. von England. Weniger bekannt ist, dass Maria Stuart nicht nur Königin von Schottland war sondern auch als Ehefrau von König Franz II. kurze Zeit auch Königin von Frankreich. Zu dem erhob Maria Stuart Ansprüche auf den englischen Thron.

Kindheit und Jugend Maria Stuart

Maria war die einzig legitime Tochter von König Jakob V. von Schottland und seiner zweiten Ehefrau Marie de Guise.

Als Maria Stuart 1542 geboren wurde erschütterten politische und religiöse Unruhen ihre Heimat Schottland. So wurde Maria noch im Kindesalter nach Frankreich gebracht, wie damals nicht unüblich war sie schon in sehr jungen Jahren verlobt worden. Als ihren Ehemann hatte man den französischen Infanten Franz ausgesucht. Zunächst war eine Verbindung mit den englischen Tudors in Erwägung gezogen worden, die Verlobung mit Prinz Eduard kam dann aber nicht zustande.

Der französische Verlobte Franz (französisch François) II. war etwa im gleichen Alter wie Maria Stuart. Die Hochzeit zwischen dem ältesten Sohn von König Heinrich II. von Frankreich und dessen Gemahlin Katharina von Medici und der schottischen Königin wurde dann am 24. April 1558 gefeiert.

Im Juli 1559 bestieg der erst 15jährige Franz nach dem Tod seines Vaters Heinrich den französischen Königsthron, bereits im Dezember 1560 starb er und sein jüngerer Bruder Karl folgte ihm nach.

Königin von Schottland

Maria Stuart1560 war Maria Stuart war gerade 17 Jahre alt und bereits Witwe. In Frankreich konnte sie nicht bleiben, mit der neuen Regentin Katharina von Medici verstand sie sich nicht besonders gut.

1561 kehrte sie in ihre Heimat Schottland zurück. Am 19. August 1561 betrat Maria in Leith schottischen Boden.

Königin mit sechs Tagen

Königin von Schottland war Maria Stuart bereits seid dem sie sechs Tage alt war, denn ihr Vater Jakob V. starb bereits am 14. Dezember 1542 im Alter von erst 30 Jahren. Maria war die einzig legitime Tochter ihres Vaters und war als solche seine Nachfolgerin. Jakob hatte zwar Söhne gehabt, diese waren aber bereits verstorben und so kommentierte Jakob, bereits auf dem Sterbebett liegend, die Geburt der Tochter mit den Worten: Mit einem Mädchen hat es begonnen, mit einem Mädchen wird es enden. Kaum prophetische Worte, war dem sterbenden König Jakob doch klar, dass seine Tochter heiraten werden würde und so das Haus Stuart vor dem Erlöschen stand.

Rückkehr nach Schottland

Nach ihrer Rückkehr aus Frankreich wollte Maria im reformierten Schottland den Status Quo beibehalten allerdings ihre eigene Religion, den Katholizismus, weiter ausüben. Inzwischen hatten aber die Protestanten in Schottland einige Anhänger, auch im Adel gefunden. Nicht nur Elisabeth I. im Nachbarland war misstrauisch, was die strenggläubige Katholikin Maria in Schottland plante. Ihre Gegner formierten sich, darunter auch der Reformator John Knox.

Maria Stuart tolerierte die neue protestantische Mehrheit und blieb religionspolitisch in ihren ersten Regierungsjahren neutral. Sie ging auf die protestantischen Ansprüche allerdings ein, in dem sie ihren protestantischen Halbbruder James Stewart zu ihrem wichtigsten Berater machte.

Verhältnis Maria Stuart und Elisabeth von England

Die Katholikin Maria Stuart und die Protestantin Elisabeth Tudor herrschten in den Ländern Schottland und England. Vielleicht hätte es eine friedliche Existenz neben einander geben können, hätte Heinrich II., der französische Schwiegervater von Maria, diese nicht 1558 nach dem Tod von Maria I. als Königin von England proklamieren lassen unter Missachtung der Thronansprüche Elisabeths. Ihren Anspruch auf den englischen Thron gab Maria Stuart auch nie auf, sie war schließlich eine Urenkelin Heinrichs VII., und so führte sie in ihrem Wappen neben die schottischen und französischen sowie die englischen Zeichen. Und viele Katholiken waren bereit Marias Thronanspruch gegen die protestantische Elisabeth zu unterstützen. Der Konflikt zwischen der schottischen und englischen Königin war vorprogrammiert. Maria Tudor war für Elisabeth eine ständige Bedrohung. Als auch noch Papst Pius V. Elisabeth 1570 exkommunizierte und dazu noch die Katholiken in England aufforderte die Ketzerin zu Gunsten von Maria Stuart zu beseitigen, war das Maß für Elisabeth wohl voll.

Versuche von Seiten Marias die Situation zu entschärfen, scheiterten. Eine Einladung nach Edinburgh schlug Elisabeth aus. Auch ein Treffen in England kam nicht zu Stande. Elisabth und Maria Stuart sollten sich niemals treffen.

Ehen der Maria Stuart

Maria Stuart und König Franz von Frankreich

In erster Ehe war Maria Königin von Frankreich geworden, als ihr Mann starb war sie 17 Jahre alt. Als Königin von Schottland war sie eine durchaus attraktive Partie, zu dem galt sie als schön. Maria und Franz hatten keine Kinder.

Elisabeth versucht Maria Stuart mit Robert Dudley zu verkuppeln

Auch in England war man interessiert, Maria Stuart mit einer Ehe unter Kontrolle zu bekommen und so schlug Königin Elisabeth Robert Dudley, 1. Earl of Leicester, als Heiratskandidaten vor. Dieser war Protestant und galt als Favorit der englischen Königin. Das Eheprojekt scheiterte, u.a. auch da Robert Dudley selbst kein Interesse an der schottischen Katholikin hatte. Vielleicht auch da er hoffte, selbst Königin Elisabeth heiraten zu können.

Andere Ehekandidaten für Maria Stuart

Aber nicht nur England, auch andere ausländische Mächte hatten ein Interesse ihre Häuser mit den Stuarts zu verbinden. Potentielle Ehemänner gab es genügend: Schweden, Dänemark und Frankreich aber auch Österreich (Erzherzog Karl) und Spanien (Don Carlos) steckten ihre Fühler aus. Dazu kamen zahlreiche Herzöge. Interesse zeigte Maria Stuart wenig, nur Don Carlos, der spanische Thronfolge schien bei ihr eine Chance zu haben, die Verbindung kam aber nicht zu Stande, König Philipp II. von Spanien wollte nicht die Gegnerschaft zu England verstärken.

Maria Stuart und Lord Darnley

1565 verliebte sich Maria Stuart dann in ihren Vetter Henry Stewart, Lord Darnley. Dieser war gerade 19 Jahre alt und galt als gut aussehend. Dazu war er Katholik. Das führte zu einem Konflikt mit James Stewart, Marias protestantischen Halbbruder und einem Aufstand der protestantischen Adligen. Maria schlug die Rebellin nieder und zog ihre Heirat mit Lord Darnley durch. Dieser war nicht nur englischer Untertan, was Elisabeth zur Ansicht brachte, die Ehe hätte nur mit ihrer Zustimmung erfolgen dürfen, er war dazu noch der Sohn einer Enkelin Heinrichs VII. von England und hatte damit ebenfalls englische Thronansprüche. Ein Kind aus dieser schottisch-englischen Verbindung hätte Elisabeth also durchaus gefährlich werden können, die Spannungen zwischen den beiden Königinnen wuchsen.

Ende der Ehe zwischen Lord Darnley und Maria Stuart

Aber die Ehe zwischen Maria Stuart und dem drei Jahre jüngeren Henry Stewart stand unter keinem guten Stern. Sein Lebenswandel und die Skandale, dazu hatte ihm Maria nur einen königlichen Titel aber keine Macht eingeräumt sorgte für erhebliche Spannungen. Maria Stuart unterhielt dazu noch eine enge Freundschaft mit ihrem Privatsekretär David Rizzio, ihr Ehemann hörte Gerüchte, dass dieser der Liebhaber seiner Frau war. Lord Darnley verbündete sich mit den Protestanten.

Verschwörung gegen die Königin

Der Höhepunkt der Verschwörung war am 9. März 1566. David Rizzio wurde erstochen. Die schwangere Königin wurde unter Hausarrest gestellt, konnte aber entkommen. Zwar mit Hilfe ihres Mannes, Lord Darnley, aber die Beziehung zwischen Maria und Henry war entschieden zerrüttet. Daran konnte auch nicht die Geburt des gemeinsamen Sohnes Jakob am 19. Juni 1566 mehr etwas kitten. Da Lord Darnley nun auch die protestantischen Verschwörer gegen sich hatte, musste er zunächst flüchten ehe er auf Wunsch Marias in ihre Nähe zurückkehrte. Die Versöhnung der beiden Eheleute schien bevor zu stehen.

Ermordung von Lord Darnley

Ob Maria Stuart an den folgenden Ereignissen beteiligt war oder von ihnen zumindest Kenntnisse hatte, ist nicht klar. Wahrscheinlich wusste sie aber, dass es eine Verschwörung gegen Lord Darnley gab, der am 10. Februar 1567 ermordet aufgefunden wurde. Das Ansehen von Königin Maria war durch die Ermordung dahin. Der als Hauptdrahtzieher des Mordes angesehene James Hepburn, 4. Earl of Bothwell, wurde in einem Scheinprozess frei gesprochen. Auch dies förderte das Ansehen von Maria Stuart nicht.

Verhängnisvolle Ehe mit dem Earl of Bothwell

Der Freispruch erfolgte am 12. April 1567. Am 24. April besuchte Maria Stuart ihren Sohn Jakob noch einmal. Auf dem Rückweg nach Edinburgh kam es zu einer Entführung durch Hepburn. Am 3. Mai ließ sich James Hepburn von seiner Frau scheiden und nach dem Maria am 12. Mai ihren Entführer öffentlich vergab folgte am 15. Mai 1567 die Eheschließung zwischen Königin Maria Stuart und James Hepburn, Earl of Bothwell, inzwischen Herzog von Orkney, nur drei Monate nach der Ermordung von Lord Darnley. Ob der Earl of Bothwell nun wirklich der Hauptdrahtzieher an der Ermordung ihres zweiten Ehemanns und Vaters ihres Kindes war, das spielte längst keine Rolle mehr, weite Teile der schottischen Bevölkerung sahen die Eheschließung ihrer Königin mit dem Mörder ihres vorherigen Mannes in der Verbindung. Sogar ihr zuvor treu ergebene Adlige traten nun in den Aufstand und forderten ihre Abdankung. Die Heirat mit Bothwell sollte sich als Marias größter Fehler erweisen.

Maria Stuart dankt ab

Militärisch konnte sie den Aufständischen kaum etwas entgegensetzen, da ihre Truppen sich von ihr abwendeten. Maria Stuart wurde gefangen genommen. Am 24. Juli 1567 wird sie gezwungen zu Gunsten ihres Sohnes Jakob abzudanken, dieser wird, nur wenige Monate alte, als König Jakob VI. von Schottland gekrönt.
Knapp ein Jahr später kann Maria aus ihrem Gefängnis entkommen, sie versucht das letzte Mal ihren Thron zurück zu erobern, wird aber am 13. Mai 1568 vernichtend geschlagen und flüchtet nach Carlisle nach England zu ihrer Großcousine. Maria Stuart bittet Elisabeth um Hilfe gegen die rebellierenden schottischen Adligen. Unter Königinnen war Elisabeth zwar bereit Maria Stuart zu helfen, da diese ihren Thronanspruch auf England nicht aufgeben wollte, war die englische Königin hin und her gerissen.

Flucht nach England - Maria Stuart in Haft

Und so ordnete Elisabeth eine Untersuchung an, die zunächst klären sollte, ob Maria Stuart in den Mordkomplott gegen Lord Darnley verwickelt gewesen war. Allerdings gab Elisabeth wohl auch das Ergebnis der Untersuchung vor, die Königin wünschte weder eine Verurteilung wegen Mordes ihrer königlichen Cousine noch einen Freispruch. Maria Stuart stellte sich auf den Standpunkt als rechtmäßige Königin nicht von einem Gericht verurteilt werden zu können.

Kassettenbriefe

Während der Untersuchung tauchten die sog. Kassettenbriefe auf, acht Briefe, die Maria an den Earl of Bothwell geschrieben haben soll, alle belasteten sie schwer. Die Kassettenbriefe wurden für echt gehalten, trotz ihres Inhalts kam die Kommission aber zu dem Ergebnis, dass eine Beteiligung der Königin an den Mord ihres Ehemanns nicht nachgewiesen werden könne. Ein Freispruch mangels Beweise also zweiter Klasse.

Und so blieb Maria Stuart in englischer Haft. Die Haft sollte 18 Jahre dauern. Ihre Gefängnisse wechselten regelmäßig.
Marias Ehemann, der Earl of Bothwell, war mittlerweile nach Norwegen geflogen, dort verhaftet worden und nach Dänemark gebracht. Dort wurde er eingekerkert, er starb, dem Wahnsinn verfallen 1578.

Verschwörungen gegen Königin Elisabeth

Maria saß in englischer Haft. Sie ließ sich in Komplotte gegen ihre englische Cousine verwickeln, so auch in die Ridolfi-Verschwörung im Jahre 1571, die die Ermordung Elisabeths und die Einsetzung Maria Stuarts als englische Königin vorsah. Sie pflegt einen Briefwechsel und auch aus diesem geht hervor, dass sie sich immer wieder für Verschwörungen erwärmen konnte. Es dauert einige Wochen bis sich Königin Elisabeth schließlich dazu durchringen kann, die Hinrichtungsurkunde zu unterschreiben, schließlich geschieht dies doch.

Babington-Verschwörung gegen Königin Elisabeth

Schon lange schwelte der Konflikt zwischen dem protestantischen England und dem katholischen Spanien. Heinrich VIII., Vater von Elisabeth, hatte sich von der kastilischen Prinzessin Katharina von Aragon scheiden lassen, um Anne Boleyn, Elisabeths Mutter heiraten zu können. Katharinas und Heinrichs Tochter Maria hatte vor Elisabeth auf dem englischen Thron gesessen und in dieser Zeit den spanischen Kronprinzen und späteren König Philipp II. geehelicht. Zudem unterstützten die Katholiken in England wie auch die Spanier Maria Stuart. Während in Spanien die Armada aufgerüstet wurde, um einen Angriff gegen England durchzuführen, fand der Prozess in England gegen die ehemalige schottische Königin statt. Die Aufrüstung der spanischen Armada lief bereits auf Hochtouren als 1586 in England die Babington-Verschwörung aufgedeckt wurde. Der Babington-Komplott, benannt nach Anthony Babington, sah eine Verschwörung mit dem Ziel der Ermordung der protestantischen Königin Elisabeth I. vor und die Befreiung von Maria Stuart aus ihrem Gefängnis sowie deren Krönung zur englischen Königin. Die Geheimbotschaften zwischen Maria Stuart und den anderen Verschwörer wurden abgefangen, entschlüsselt und wurden der Schottin zum Verhängnis. Als Maria Stuart auf die Verschwörung einging und den Verschwörern Briefe sandte, unterschrieb sie ihr eigenes Todesurteil, im Juli 1586. Noch im gleichen Jahr wurden die anderen Verschwörer gefasst und hingerichtet.

Am 25. September 1586 wird auch Maria Stuart schließlich von einem Gericht wegen Hochverrat schuldig gesprochen. Wenig später wird die Hinrichtungsurkunde von Königin Elisabeth unterzeichnet.

Hinrichtung Maria Stuart

Am 8. Februar 1587 wird Maria Stuart, zum Abdanken gezwungene Königin von Schottland, ehemalige Königin von Frankreich, katholische Thronanwärterin auf den englischen Thron im Schloss Fotheringhay hingerichtet. Maria Stuart wurde zuerst in der Kathedrale von Peterborough beigesetzt. Doch die Leiche wurde 1612 exhumiert, als ihr Sohn, der als Jakob I. in Personalunion auch über England herrschte, die Beisetzung in der Westminster Abbey anordnete. Dort liegt sie neun Meter vom Grab ihrer Cousine Elisabeth entfernt.

Spanische Armada

Von der Hinrichtung Maria Stuarts ließen sich die Spanier nicht aufhalten. Auch wenn die Spanier durch den Tod Marias eine wichtige Figur in ihren Eroberungsplänen verloren hatten, die spanische Armada lief im Mai 1588 aus. Die Hinrichtung der schottischen Ex-Königin diente nun als willkommender Vorwand.

Im Juli kam es dann zur Seeschlacht zwischen Engländern und Spaniern und am Ende scheiterten die spanischen Invasionspläne vollständig. Die spanische Armada wurde vernichtend von der englischen Flotte geschlagen.

Kinder Maria Stuart

Das einzig überlebende Kind von Königin Maria Stuart war Jakob aus ihrer zweiten Ehe mit Henry Lord Darnley. Als Jakob VI. wird der Sohn Maria Stuarts König von Schottland, als Jakob I. nach dem Tod von Königin Elisabeth König von England.

In ihrer Gefangenschaft nach der Eheschließung mit James Hepburn soll Maria Stuart Zwillinge geboren haben, diese überlebten aber die Geburt wohl nicht.

Maria Stuart in Literatur und Film

Friedrich von Schiller gelang in seinem Drama (Maria Stuart, 1801) die Verschmelzung von menschlichem Problem und historischer Vorgang. Auch Stefan Zweig nahm sich das Thema an (1935).
Es gibt auch zahlreiche Filme, die sich mit dem Leben der schottischen Königin befassen. Einer der ersten war The Execution of Mary Stuart von Thomas Edison aus dem Jahre 1895. Es folgten weitere Filme, u.a. mit Katharine Hepburn und Zarah Leander.

Verwandtschaftsverhältnisse Elisabeth und Maria Stuart

Ein Stammbaum, der deutlich macht, wie eng Königin Elisabeth I. und Maria Stuart miteinander verwandt waren. Sie werden häufig als Cousinen bezeichnet. Der Vater von Elisabeth, der englische König Heinrich VIII. war der Bruder von Margarete Tudor, der Großmutter von Maria Stuart.
Maria Stuart und Elisabeth I. Verwandtschaftsverhältnisse - Stammbaum. Das schottische Königshaus der Stuarts und das englische Königshaus der Tudors war eng mit einander verwandt. Margarete Tudor, die Schwester von Elisabeths Vater Heinrich VIII. war die Großmutter von Maria Stuart gewesen. In König Heinrich VII. und Elisabeth von York hatten die beiden Königinnen gemeinsame Vorfahren und damit gemeinsame Wurzeln im Stammbaum.

Die Ehe von Maria Stuart mit Henry Lord Darnley verkomplizierte die Situation noch zusätzlich. Denn Margarete Tudor war in erster Ehe mit Jakob IV., dem Großvater von Maria Stuart verheiratet gewesen. In zweiter Ehe hatte Margarete Tudor dann Archibald Graf von Angus geheiratet. Die Tochter Margarete Douglas, war damit die Halbschwester von Jakob V. gewesen und diese Halbschwester war die Mutter von Henry Lord Darnley. Jakob, der gemeinsame Sohn von Maria Stuart und Lord Darnley hatte also über seine Mutter und seinen Vater, beide waren schließlich Enkel von Margarete Tudor und damit Urenkel des englischen Königs Heinrich VII., Thronansprüche auf den englischen Thron.

Bücher und Film rund um Maria Stuart

Maria Stuart von Stefan Zweig.
Frevel: Roman. Eher am Rande spielt bei Frevel auch Maria Stuart eine Rolle. Im Mittelpunkt hingegen Giordano Bruno, der 1583 im England von König Elisabeth I. einem Komplott auf der Spur ist. Sämtliche Hauptfiguren in diesem gut recherchierten Roman sind historische Persönlichkeiten.
Die Damen der Geschichte: 12 Dark Fantasy Geschichten mit historischem Hintergrund. Hier werden gleich zwölf Frauen der Weltgeschichte in Fantasy mit historischem Hintergrund verpackt. Neben einer Geschichte über Maria Stuart fehlen auch Lucrezia Borgia, Malinche, Grainne Ni Mhaille, Anna von Österreich, Florence Nighingale, Elisabeth von Österreich (Sissi) und andere eine Rolle. Einige Geschichten sind wohl richtig gut, andere eher so lala.
Kein Buch sondern ein Film ist Maria Stuart, Königin von Schottland. Ein opulenter Film aus dem Jahr 1971. Immerhin gab es fünf Oscar-Nominierungen.
Ein Klassiker von Friedrich Schiller: Maria Stuart: Trauerspiel in fünf Aufzügen (Suhrkamp BasisBibliothek).

Mehr berühmte Frauen in der Geschichte

Caroline Herschel

Die bedeutende Astronomin Caroline Herschel lebte von 1750 bis 1848. Sie war die erste Frau, die als berufsmäßige Astronomin arbeitete und dafür ein Gehalt erhielt, wenn auch als Assistentin ihres Bruders Wilhelm Herschel. | Caroline Herschel

Elisabeth I. von England

Königin Elisabeth I. von England ging auch als jungfräuliche Königin in die Geschichte ein. Ihre Mutter war hingerichtet worden, sie selbst zum Bastard erklärt. | Elisabeth I. von England

Königin Isabella II von Spanien

Die spanische Königin Isabella II. wurde 1830 in Madrid geboren, sie starb am 9. April 1904 in Paris. Königin wurde Isabella bereits im Alter von zwei Jahren, 1868 folgte ihr Sturz während der Septemberrevolution in Spanien. Sie ging ins Exil nach Paris und verzichtete 1870 zugunsten ihres Sohnes Alfons auf die spanische Krone. | Königin Isabella II von Spanien .


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