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Königin Luise von Preußen

Königin Luise starb mit nur 34 Jahren und wurde danach noch von der Bevölkerung mythisch verehrt. Neben Friedrich dem Großen gehört Königin Luise zu den populärsten Herrschergestalten Preußens.

Eigentlich Luise von Mecklenburg-Strelitz, mit vollständigem Namen Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin von Mecklenburg. Beinamen auch Königin der Herzen.

Geboren wurde Luise Herzogin von Mecklenburg am 10. März 1776 in Hannover, sie starb, so wollte man es lange ganz genau wissen, am gebrochenem Herzen, am 19. Juli 1810 auf Schloss Hohenzieritz. Heute geht man davon aus, dass nicht ein gebrochenes Herz sondern eine Bronchitis die Todesursache bei der damals und immer noch verehrten Königin von Preußen war. Königin Luise von Preußen wurde mit 21 Jahren Königin als Gemahlin König Friedrich Wilhelms III., sie starb bereits mit 34 Jahren.

Neben Friedrich dem Großen gehört Königin Luise zu den populärsten Herrschergestalten Preußens.
Von Zeitgenossen wurde die Königin als schön und anmutig beschrieben. Ihr früher Tod sorgte dann dafür, dass sie in der Vorstellung auch nachfolgender Generationen als jung und schön in Erinnerung blieb, aber schon zu Lebzeiten erfuhr die preußische Königin fast kultische Verehrung. Ihr früher Tod sorgte für eine kollektive Trauer nicht nur in Preußen, die vergleichbar ist mit der Trauer, die 1997 weltweit zu spüren war, als Lady Diana, Prinzessin von Wales, im Alter von nur 36 Jahren bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam.

Preußen gegen Napoleon - Luise und der Franzose

Berühmt wurde Königin Luise vor allem, da ihr Leben eng verknüpft war mit den dramatischen Ereignissen im Kampf Preußens gegen Napoleon.

Luise als Symbol

Luise wurde zum Symbol für den Wiederaufstieg Preußens und für die Entwicklung hin zum Deutschen Kaiserreich. So reichte ihre historische Bedeutung weit über den Einfluss hinaus, den sie als Königin von Preußen tatsächlich hatte. Sie galt aber zu ihrer Zeit als Hoffnungsträgerin Preußens. Nahm sie doch eine Schlüsselstellung im Kampf gegen Napoleons Besatzung ein, etwas was ihrem Mann König Friedrich Wilhelm III. Von Preußen nicht gelang, dazu war der Herrscher einfach zu wenig entscheidungsfreudig.

Luise und ihre politische Rolle

In den Hintergrund geraten ist allerdings bei der allgemeinen Aufmerksamkeit, die Königin Luise noch heute geschenkt wird, ihre politische Rolle bei den Reformen des preußischen Staates. Diese Reformen wurden von der Königin unterstützt. Vorangetrieben und umgesetzt wurden sie dann von Männern wie Hardenberg und Stein.

Dichter Friedrich de la Motte Fouquè über Königin Luise: Alle Herzen flogen ihr entgegen, und ihre Anmut und Herzensgüte ließen keinen unbeglückt.

In einer Zeit in der arrangierte Ehen in Königshäusern noch immer an der Tagesordnung war, galt die Ehe von Luise und Friedrich Wilhelm immerhin als glücklich. Zehn Kinder hatte das Herrscherpaar.

Tod von Königin Luise

Gestorben sein soll Luise an einem gebrochenem Herzen. Vermutlich war es allerdings eine Bronchitis. Ihre letzte Ruhe fand die verehrte Herrscherin im Schlosspark Charlottenburg in einem Mausoleum das nach Entwürfen ihres Ehemannes Friedrich Wilhelm III. Geschaffen wurde. Der Entwurf wurde von heinrich Gentz unter Mitarbeit Karl Friedrich Schinkels umgesetzt.

Ehrungen Königin Luise

Noch heute gibt es Straßen, Plätze, Kirchen und Institutionen die Luises Namen tragen. Selbst Restaurants und Apotheken schmücken sich damit.

Bis heute wird Luise nicht nur in Preußen in Ehren gehalten. Ihr 200. Todestag am 19. Juli 2010 wurde dann auch zum Anlass für eine Reihe von Ausstellungen genommen. Alleine in Berlin gibt es drei große Ausstellungen, die an Miss Preußen erinnern.

Biographie Königin Luise

Familie und Herkunft Luise von Mecklenburg-Strelitz

Der Vater von Luise war Herzog Karl zu Mecklenburg. Dieser war ein nachgeborener Prinz übernahm aber die Aufgabe das Kurfürstentum Hannover als Gouverneur für seinen Schwager, den britischen König Georg III. Zu verwalten. 1768 heiratete Karl Ludwig Prinzessin Friederike von Hessen-Darmstadt, eine 16jährige Prinzessin. Wohl eine damals typische Zweckverbindung des Hochadels. Zehn Kinder wurden geboren, nur fünf überlebten und zwei Tage nach der Geburt des zehnten Kindes starb Friederike im Alter von nur 29 Jahren. Luise, Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz, war damals sechs Jahre alt. Ihr Vater heiratete erneut und zwar die jüngere Schwester seiner verstorbenen Frau, die Tante von Luise hielt nur 15 Monate durch, ehe auch sie im Kindbett starb.

In der Folge kam Luise mit ihren Schwestern zur Großmutter nach Darmstadt, die sich um die weitere Erziehung der Mädchen kümmern sollte. Die kleinen Prinzessinnen machten zahlreiche Bekanntschaften so auch mit Catharina Elisabeth Goethe, der Mutter des berühmten Dichters Johann Wolfgang Goethe.

Luise auf dem Heiratsmarkt

1793, kurz vor Luises 18. Geburtstag, lernt die Prinzessin in Frankfurt den preußischen König Friedrich Wilhelm II. kennen, ihren zukünftigen Schwiegervater. Dieser war von Luise, wie auch von ihrer zwei Jahren jüngeren Schwester durchaus angetan. Und so wurde ein Ehebündnis draus.

Prinzessin Luise heiratet Kronprinz Friedrich Wilhelm III. von Preußen

Bereits kurz nach dieser Begegnung, am 14. März 1793 trifft Luise ihren zukünftigen Ehemann, den 22jährigen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, bereits fünf Tage später macht dieser der Prinzessin einen Heiratsantrag und einen Monat später wird in Darmstadt offizielle Verlobung gefeiert. Luises Schwester Friederike wurde zur gleichen Zeit mit Friedrich Wilhelms jüngeren Bruder Prinz Louis (Friedrich Ludwig Karl von Preußen) verlobt. Weihnachten 1793 fand dann die Doppelhochzeit in Berlin statt.

Kronprinzessin Luise

Und bei dieser Hochzeit in Berlin legte Luise das Verhalten an den Tag, dass zu ihrer außerordentlichen Beliebtheit bei der preußischen und Berliner Bevölkerung führen sollte. Beim Eintreffen in Berlin gehörte auch ein kleines Mädchen zum Empfangskomitee, die die Schwestern mit einem Gedicht begrüßte. Luise hob das Kind hoch und küsste es. Danach musste sich die künftige Kronprinzessin von Preußen Vorwürfe anhören, dass dieses Verhalten ihrer hohen Stellung nicht angemessen sei. Ein Vorwurf, der von ihr verständnislos registriert wurde.

Hochzeit Luise und Friedrich Wilhelm III.

Am 24. Dezember 1793 fand dann die Hochzeit von Luise und dem Kronprinzen statt, zwei Tage später heiratete ihre Schwester Friederike Prinz Louis, den jüngeren Bruder. Allerdings starb dieser bereits im Dezember 1796 nach dem er an Diphtherie erkrankt war.

Für Kronprinzessin Luise begann nun wohl ein zwiespältiges Leben. An der Seite ihres Mannes, der im privaten Bereich jede Art von hergebrachter Förmlichkeit ablehnte, konnte sie wohl so bleiben, wie sie es aus ihrer Zeit als Prinzessin in Darmstadt gewohnt war, unbekümmert, fröhlich und auch volksnah. Ging es zu Hofe, dann mussten Regeln, Konventionen und Etikette eingehalten werden. Wie schwer das gewesen sein muss, zeigt sich an ihrer Schwester Friederike, die bereits jung zur Witwe wurde. Wegen ihrem als skandalös geltenden Lebenswandel wurde sie zur Unperson bei Hofe.

Luise wird Königin

Am 16. November 1797 stirbt Luises Schwiegervater, Friedrich Wilhelm II. Der 27jährige Friedrich Wilhelm III. Folgt ihm auf dem Thron nach. Dabei galt der Thronfolger als schüchtern in der Öffentlichkeit, sprachlich wenig ausdrucksfähig und nicht als Freund schneller Entscheidungen. Er soll äußerst unschlüssig gewesen sein. Zudem galt Friedrich Wilhelm III. Als kaum vorbereitet, ein problembeladenes Königreich in schwierigen Zeiten zu regieren. Luise ist 21 Jahre alt, als sie Königin wird.

Revolution in Frankreich

1789 kommt es in Frankreich zur Revolution. Es folgen Kriege mit den anderen europäischen Nachbarstaaten. 1795 hatte der alte König noch den Friedensschluss von Basel ausgehandelt, der für ein Ende der Allianz Preußens mit den anderen Staaten im Ersten Koalitionskrieg gegen Frankreich bedeutete. Die linksrheinischen Landesteile gingen verloren, das nördliche Deutschland wurde für neutral erklärt. Preußen kann sich so einige Jahre aus dem Krieg heraushalten.

Seinem Nachfolger gelingt dies nicht mehr. Napoleon erhöht den Druck auf Norddeutschland. 1802 kommt es zum Treffen zwischen Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise und Zar Alexander I. von Russland. Ein Bündnis soll Napoleon abschrecken. 1805 weilt Zar Alexander dann beim preußischen Königspaar, offenbar um den König für ein neues Kriegsbündnis zu gewinnen, dass Österreich und Russland gegen Napoleon geschlossen hatten. Friedrich Wilhelm III. Tat das, was er gerne tat, er zögerte. Im Dezember 1805 kam es dann zur so genannten Dreikaiserschlacht bei Austerlitz, Napoleon gewinnt gegen die Russen und Österreicher, Preußens stillen Jahre sind vorbei. Die Neutralität endete spätestens als im Juli 1806 in Paris der Vertrag über den Rheinbund geschlossen wird und Napoleon seinen Einflussbereich im deutschen Gebiet erhöht. Da Friedrich Wilhelm III. wieder zögert, dauert es einige Monate, bis Preußen Frankreich den Krieg erklärt. Wohl auch auf Druck von Königin Luise hin.

Preußen und Frankreich im Krieg

Der Krieg dauert nicht lange. Die französischen Truppen gewinnen Schlachten bei Jena und Auerstedt und am 27. Oktober 1806 zieht Napoleon, Kaiser der Franzosen, als Sieger in Berlin ein. Das Königspaar hatte vor den heranrückenden Franzosen die Flucht ergriffen, Königin Luise war dabei mit ihren Kindern nach Königsberg gelangt. Aber Napoleon rückt nach und so muss sich die Königin, inzwischen an Typhus erkrankt, erneut auf die Flucht machen. Mit der schwer kranken Königin geht es nach Memel wohin auch Friedrich Wilhelm III. Schließlich gelangt. Zar Alexander sagt dem bedrängten preußischen Königspaar zwar Unterstützung zu, aber im Juni 1897 unterliegen auch seine Truppen, zusammen mit den letzten Resten der preußischen Truppen, den Truppen Napoleons. Zar Alexander schließt einen Sonderfrieden mit den Franzosen. Da zu befürchten steht, dass Napoleon mit den besiegten Preußen rücksichtslos vorgehen wird, kommt es zur berühmten Begegnung mit der Königin, die von ihrem Mann herbei gebeten wird. Königin Luise steht iherm Mann in Tilsit bei.

Königin Luise und Napoleon

Am 6. Juli 1807 kommt es in Tilsit zur Begegnung zwischen Königin Luise und Napoleon. Erwartet hatte die Königin wohl ein Ungeheuer. Napoleon zeigte sich von seiner besten Seite. Und insgesamt ging man wohl sehr respektvoll mit einander um, Luise allerdings in der Rolle als Bittstellerin. Dafür, dass Napoleon sich zuvor mehrfach öffentlich abfällig über die Königin geäußert hatte und ihr auch die Schuld am Ausbruch des Krieges gab, war die Unterredung in Tilsit aber wohl erfolgreich. Auch wenn Napoleon nicht wirklich Zugeständnisse machte und in seinen Antworten unbestimmt bliebe. Erhalten ist auch eine Antwort Luises auf die Frage Napoleons, wie Preußen so unvorsichtig sein konnte, ihn anzugreifen: Der Ruhm Friedrichs des Großen hat uns über unsere Mittel getäuscht.

Das Gespräch unter vier Augen zwischen Kaiser Napoleon und Königin Luise dauerte eine Stunde. Am 9. Juli 1807 wird der Frieden von Tilsit geschlossen, die Bedingungen für Preußen sind hart. Große Teile des Territoriums gingen verloren, das französische Besatzungsherr versorgt werden, aber immerhin blieb Preußen als Staat erhalten. Wohl auch, da sich Zar Alexander dafür eingesetzt hatte, dem daran gelegen war, eine Art Puffer zwischen sich und den Franzosen zu haben.

Königliches Exil in Ostpreußen

Königin Luise und ihre Familie müssen ins Exil nach Ostpreußen. Die Franzosen erlaubten die Rückkehr nach Berlin zunächst nicht. So wurde von Königsberg aus regiert. Und hier gingen die ersten, dringenden Reformen Preußens auf den Weg: 1807 die Bauernbefreiung, 1808 die Städtereform. Es folgt die preußische Heeresreform.

Und Preußen musste sparen. Geld wurde dringend gebraucht, galt es doch das kriegszerstörte Ostpreußen wieder aufzubauen. Auch der königlichen Haushalt blieb davon nicht ausgenommen. Alles wurde verkauft, nur der Schmuck der Königin wurde ausgenommen. Trotzdem reichte es für eine Reise von acht Wochen im Winter 1808/09 des Königspaars nach Sankt Petersburg. Dabei folgten Königin Luise und ihr Mann einer Einladung des Zaren. Reichsfreiherr vom Stein, in Königsberg an der Spitze der Reformen und außerdem der, der auch im Königshaus Einsparungen durchgesetzt hatte, hatte sich gegen diese Vergnügungsreise ausgesprochen, das Königspaar aber nicht hindern können.

Königin Luise Rückkehr nach Berlin

Erst Ende 1809 erlaubt Napoleon dem preußischen Königspaar die Rückkehr nach Berlin, dort trifft die Familie am 23. Dezember 1809 ein. Die Berliner empfangen das aus dem Exil zurückkehrende Paar mit einem überwältigen herzlichen Empfang. Zwar ist das Leben immer noch nicht wie vor dem Krieg, aber Luise findet das Leben in Berlin erträglicher als in Königsberg.

Sie bleibt politisch auch aktiv und beteiligt sich daran, Hardenberg wieder in den preußischen Staatsdienst zu bekommen. Napoleon hatte für dessen Entfernung aus diesem nach dem Frieden von Tilsit gesorgt. Man erreichte eine Zustimmung Napoleons.

Tod von Königin Luise

Im Oktober 1809 bringt Königin Luise ihr letztes Kind, Prinz Albrecht, zur Welt. Im Sommer 1810 gilt Luises Gesundheit als angegriffen. Eine Sommerreise nach Neustrelitz wird beschlossen. Dort ist ein Wiedertreffen mit Luises Familie geplant, so residiert ihr Vater in Neustrelitz und auch ihre Großmutter aus Darmstadt lebt inzwischen dort. Die Krankheit der Königin verschlimmert sich. Die Ärzte finden nichts lebensbedrohliches, ein erster Arzt diagnostiziert eine Lungenentzündung. Mitte Juli verschlechtert sich der Zustand der Königin. Der König wird aus Berlin per Eilkurier gerufen und trifft am 19. Juli 1810 mit seinen beiden ältesten Söhnen in Hohenzieritz ein. Vier Stunden später stirbt Königin Luise.

Obduktion - Todesursache

Eine Obduktion wird vorgenommen und dabei - neben einem zerstörten Lungenflügel - auch ein Geschwulst am Herzen gefunden. Stoff für die Legende, Königin Luise sei an einem gebrochenem Herzen gestorben.

Letzte Ruhe für die Königin

Briefmarke Luise von PreußenDie sterblichen Überreste der Königin werden dann nach Berlin überführt und im Berliner Stadtschloss aufgebahrt, das ganze unter großer Teilnahme der Bevölkerung. Am 30. Juli 1810 folgt die Beisetzung im Berliner Dom, fünf Monate später wird der Leichnam dann in das nun fertig gestellte Mausoleum umgebettet, hier fand Königin Luise schließlich ihre letzte Ruhestätte. 1840 stirbt König Friedrich Wilhelm III., er wird an gleicher Stelle beigesetzt.

Das Mausoleum der Königin Luise entwickelt sich schließlich zum nationalen Wallfahrtsort, zur wichtigsten Kultstätte der Luisen-Verehrung, die noch einige Jahrzehnte anhalten sollte und erst 1947 mit der Auflösung Preußens durch die Alliierten nach dem 2. Weltkrieg deutlich an Schwung verlor. Eine mythisch verklärte Kultfigur und Königin ist Luise nicht mehr, eine interessante Frau der Geschichte aber immer noch.

Kinder von Königin Luise

17 Ehejahre reichten für zehn Geburten. Sieben der zehn geborenen Kinder erreichten das Erwachsenenalter, für das 19. Jahrhundert eine gute Quote.

Liste der Kinder

Geburt einer toten Tochter (geboren und gestorben am 7. Oktober 1794)
Kronprinz Friedrich Wilhelm (geboren 15. Oktober 1795; gestorben 2. Januar 1861), der spätere König Friedrich Wilhelm IV (1840 bis 1861).
Prinz Wilhelm (geboren 22. März 1797; gestorben 9. März 1888), der spätere König (1861) und Deutsche Kaiser Wilhelm I. (ab 1871).
Prinzessin Charlotte (geboren 13. Juli 1798; gestorben 1. November 1860), als Alexandra Fjodorowna, heiratet 1817 Zar Nikolaus I. von Russland, ab 1825 Zarin.
Prinzessin Friederike (geboren 14. Oktober 1799; gestorben 30. März 1800)
Prinz Karl (geboren 29. Juni 1801; gestorben 21. Januar 1883)
Prinzessin Alexandrine (geboren 23. Februar 1803; gestorben 21. April 1892), heiratet 1822 Großherzog Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin
Prinz Ferdinand (geboren 13. Dezember 1804; gestorben 1. April 1806)
Prinzessin Luise (geboren 1. Februar 1808; gestorben 6. Dezember 1870), heiratet 1825 Prinz Friedrich der Niederlande
Prinz Albrecht (geboren 4. Oktober 1809; gestorben 14. Oktober 1872)

Prinzessin Friederike

Prinzessin Friederike feierte mit ihrer Schwester Luise 1793 Doppelhochzeit in Berlin. Allerdings war ihre Ehe nicht so glücklich wie die ihrer Schwester zu dem starb ihr Ehemann nach nur drei Jahren. Danach machte die Schwester der Königin durch allerhand Skandale auf sich aufmerksam wie zahlreichen Affären und zur guter Schluss einer ungeplanten Schwangerschaft, in der Folge sie zur Heirat mit dem mutmaßlichen Kindsvater gezwungen wurde und Berlin verlassen musste. Später heiratet Prinzessin Friederike ein drittes Mal, diesmal den Herzog von Cumberland, Ernst August I.. An dessen Seite wird Friederike schließlich 1837 Königin von Hannover.

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