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Jane Austen

Die englische Schriftstellerin Jane Austen schrieb mit Stolz und Vorurteil sowie Emma zwei Klassiker der englischen Literatur. Ihr Werk geriet nach ihrem Tod etwas in Vergessenheit, heute hat die Autorin eine große Fangemeinde. Nicht zuletzt auch wegen ihrer verfilmten Romane.

Die britische Schriftstellerin Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 in Steventon (Hampshire, England) geboren. Sie starb wenige Monate vor ihrem 42. Geburtstag in Winchester. Zu Austens Hauptwerken gehören Stolz und Vorurteil (Pride and Prejudice) sowie Emma, beides Klassiker der englischen Literatur. Austens Realismus gepaart mit beißender Ironie und Gesellschaftskritik geben ihrem Werk eine historische Bedeutung und so wird sie heute als große englische Schriftstellerin verehrt.

Familie Jane Austen

Jane Austen wurde im Pfarrhaus des Ortes Steventon in Hampshire geboren. Sie war das siebte von acht Kindern. Ihr Vater, der Geistliche William George Austen (geboren 1831, gestorben 1805) war hier tätig. Ihre Mutter war Cassandra Austen, geborene Leigh (1739-1827). Die gesellschaftliche Stellung der eng mit einander verbundenen Familie war am unteren Rand des englischen Landadels angesiedelt.

Jane Austen
Jane Austen
Jane Austen hatte sechs Brüder und eine ältere Schwester. Die Geschwister sollen sich sehr nahe gestanden haben. Zwei ihrer Brüder, Francis William Austen (genannt Frank, 1774-1865) und Charles John Austen (1779-1852) gingen zur See. Dort brachten sie es jeweils bis zum Rang eines Admirals. Ein weiterer Bruder wird geistlicher. Ihre Schwester Cassandra Elizabeth Austen (1773-1845) war ebenfalls künstlerische tätig, sie malte Aquarelle. Von ihrer Familie erhielt Jane Austen auch als Schriftstellerin viel Unterstützung.

Jane Austen Leben

Jane Austen Ausbildung

Jane Austen erhielt eine gute und relativ umfassende Ausbildung. Vor allem für ein Mädchen war diese Ausbildung für diese Zeit gut. So konnte sie die Bibliothek ihres Vaters nutzen. Bereits mit zwölf Jahren versuchte sie sich am Schreiben. Zwischen 1787 und 1793 verfasste sie drei Bände mit kurzen Prosastücken, Kurzromanen, Theaterstücken und Fragmenten, die sich äußerst satirisch mit den damaligen literarischen und gesellschaftlichen Konventionen auseinandersetzten. In Steventon entstanden zwischen 1792 und 1799 auch die ersten Fassungen ihrer späteren Romane. Jane Austen experimentierte viel mit literarischen Formen in dieser Zeit. Ihr Vater fördert das Interesse an Literatur.

Erste Gehversuche als Schriftstellerin

Eins ihrer ersten Werke entsteht ebenfalls in dieser Zeit. Als 15jährige schreibt Jane Austen The History of England from the reign of Henry the 4th to the death of Charles the 1st (Die Geschichte Englands). Allerdings dient das Werk, das 1791 datiert wurde, weniger der geschichtlichen Bildung als der Unterhaltung im Familienkreis. Entsprechend Klamaukhaft ist dieses Werk. Und so wird Die Geschichte Englands von Jane Austen, erst lange nach ihrem Tod veröffentlicht.

Im Jahre 1801 zieht die Familie nach Bath um. Dort lebt Jane Austen bis 1806. Um diese Zeit ist nur wenig bekannt, Briefe aus dieser Zeit sind nur wenige erhalten.

Jane Austen Umzug nach Chawton

1805 stirbt ihr Vater. Jane Austen, ihre Mutter und ihre Schwester Cassandra ziehen nach Southampton. Vier Jahre danach ein erneuter Umzug. Diesmal zieht Jane Austen mit ihrer Freundin Martha Lloyd nach Chawton. Dort stellt ihr Bruder Edward (1767-1852) den beiden ein kleines Landhaus zur Verfügung. Dieser war von einem reichen Onkel adoptiert worden, und konnte so seiner Familie unterstützen. In Chawton lebt Jane Austen bis zu ihrem frühen Tod im Jahre 1817. Heute ist dieses Haus ein kleines Museum zu Ehren der Schriftstellerin. Sie schafft es sich in dieser Zeit auch als Romanautorin zu etablieren und kann es sich leisten in relativer Zurückgezogenheit zu leben und zu arbeiten.

Jane Austen und die Ehe

Jane Austen verlobt sich zwar mit dem jüngeren Harris Big-Wither, löst die Verlobung aber bereits am nächsten Tag. Wie ihre Schwester Cassandra heiratet Jane Austen nie.

Letzte Lebensjahre und Tod von Jane Austen

Briefmarke England Jane Austen.
Briefmarke England Jane Austen.
Anfang 1816 beginnt Jane Austen sich unwohl zu fühlen. Sie wird im Alter von nur 40 Jahren schwer krank. Allerdings ignoriert sie die Krankheit zunächst und fährt fort zu arbeiten. Erst Mitte des Jahres wird ihre Krankheit auch für ihre Familie sichtbar. Heute geht man von einer Nebennierenrindeninsuffizienz (Addison Krankheit, Morbus Addison) bei der Autorin aus. Es gibt aber auch Spekulationen über eine wiederkehrenden Art von Typhus und andere Krankheiten, die zum Tode geführt haben könnten.

Gleichgültig woran Jane Austen erkrankte. Im 19. Jahrhundert ist die Medizin noch nicht so weit, eine Behandlung gibt es nicht. Mit ihrer Schwester Cassandra und ihrem Bruder Henry reist Jane nach Winchester, Heilung findet sie dort nicht. Sie stirbt am 18. Juli 1817 im Alter von 41 Jahren und wird dann in der Kathedrale von Winchester beigesetzt. Die Beerdigung in einem Seitenschiff der Kathedrale organisierte ihr Bruder James, der Geistlicher war und so über gute Verbindungen verfügte.

Grabinschrift für Jane Austen

Die Grabinschrift, verfasst wohl von ihren Brüdern, lobt die persönlichen Qualitäten Jane Austens und drückt die Hoffnung auf ihre Rettung aus. Erwähnt wurde auch die außerordentliche Begabung ihres Geistes, ihr Beruf Schriftstellerin und ihre Leistungen als solche, finden hingegen keine Erwähnung.
Trotz ihrer Krankheit begann Jane Austen noch mit einem Roman. Dieser wurde von ihren Geschwistern posthum veröffentlich.
Ihre Schwester Cassandra Austen vernichtet wohl viele der Briefe von Jane Austen kurz vor ihrem eigenen Tod. Und so sind von schätzungsweisen 3000 geschriebenen Briefen heute nur noch rund 160 erhalten.

Jane Austen veröffentlicht als By a lady

Jane Austen veröffentlichte ihre Werke unter dem Pseudonym by a Lady. Mit zunehmender Popularität ihrer Werke wurde es aber immer zum offenen Geheimnis, wer in Wirklichkeit hinter dem Pseudonym steckte. Schon zu Lebzeiten erhielt Jane Austen für ihre Werke gute Rezeptionen und Kritiken. Lob erhielt sie unter anderem besonders von Walter Scott. Heute gilt Jane Austen als eine der größten englischsprachigen Autorinnen.

Aber nicht nur positive Kritiken heimste Jane Austen ein. Negative Kritik an ihrem Werk kam beispielsweise von Charlotte Brontë und Mark Twain.

Obwohl einige ihrer Werke schon zu ihren Lebzeiten in deutschen und französischen Übersetzungen erschienen stellte sich der richtige Erfolg aber erst lange nach ihrem Tod ein. 1869 wurde sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt als ihr Neffe James-Edward Austen-Leigh eine erste Biographie über die Schriftstellerin veröffentlicht (A Memoir of Jane Austen). Zu diesem Zeitpunkt waren, mit Beginn des Viktorianischen Zeitalters, ihre Romane in England eigentlich aus der Mode gekommen. Mit dieser Biographie weckte ihr Neffe das Interesse an ihr neu.

Werk Jane Austen.
Werk Jane Austen dargestellt auf einer Briefmarkenserie der englischen Post.
Erst in den 1940er Jahren wird sie dann von der Wissenschaft auch als eine der großen englischen Schriftstellerinnen akzeptiert. In den 1990er Jahren erlebte ihre Beliebtheit und auch Bekanntheit dann einen Höhepunkt. Nicht zuletzt dank der Hilfe von Film und Fernsehen.

Erfolge als Schriftstellerin

Drei große Romane gehören zum Werk der Jane Austen, einen vierten begann sie, konnte sie aber nicht mehr beenden. Ihre erfolgreichste Phase hatte sie dabei zwischen 1811 und 1816. Zunächst veröffentlicht sie Sinn und Sinnlichkeit (Sense and Sensibility, 1811), es folgen Stolz und Vorurteil (Pride and Prejudice, 1813), Mansfield Park (1814) und Emma (1815). Zwei weitere Romane Northanger Abbey und Persuasion wurden posthum veröffentlicht, einen weiteren Roman konnte sie nicht mehr beenden. Die beiden posthum veröffentlichte Romane waren bereits 1798 und 1799 geschrieben worden und von Austen 1802 überarbeitet. Erst 1870 erschien ihr Briefroman Lady Susan.

Austen kritisiert in ihren Werken die Lebensumstände in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die Zeit, die sie selbst geprägt hat. Mit oft beißender Ironie beschreibt sie die Abhängigkeit der Frauen von der Ehe um ihre soziale Stellung zu halten und sich wirtschaftliche Sicherheit zu bewahren. Im Mittelpunkt ihrer Romane stehen junge Damen aus dem gehobenem ländlichen Bürgertum, der Gentry. Diese müssen diverse Schwierigkeiten und Lernprozesse durchlaufen ehe am Ende der Mann geheiratet werden kann, den sie lieben. Den wer nicht erfolgreich heiratete, um sich seine gesellschaftliche Stellung zu sichern, der war als Frau zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wie eben auch die unverheiratete Jane Austen, davon abhängig, auf die Großzügigkeit und das Wohlwollend der (wenn überhaupt vorhanden) wohlhabenderen Verwandtschaft zu bauen.

Haupttalent von Jane Austen war ihre scharfe Beobachtungsgabe. Diese nutzte sie um in ihren Werken die menschliche Natur und ihre soziale Interaktion aufs Korn zu nehmen. Aber auch für Gesellschaftskritik. In ihrem Roman Mansfield Park, entsteht zwischen 1811 und 1813, ist die Hauptperson der Handlung Fanny Price. Die junge Frau wurde in die Familie ihres Onkels aufgenommen und wächst dort auf. Wirtschaftlich ist Fanny Price abhängig von dieser Familie, dies hindert sie aber nicht dem Onkel auch auf die Herkunft seines Reichtums anzusprechen, nämlich den Sklavenhandel. Diese Ansprache lässt die versammelte Familie in tödlichem Schweigen verstummen.

Aber nicht immer sind es arme Frauen, die auf eine gute Partie hoffen müssen, um ihre Stellung in der Gesellschaft nicht zu verlieren. In Emma lässt Jane Austen ihre Hauptperson eine reiche, unabhängige Erbin sein. Da sie selbst von der Bräutigamsuche nicht allzusehr eingespannt ist, ihre Stellung ist durch das Erbe ja bereits gesichert, mischt sie sich fleißig in die privaten Angelegenheiten ihrer Mitmenschen ein und versucht sich als Heiratsvermittlerin. Aber auch hier steht am Ende die bei Jane Austen gewohnte Selbsterkenntnis.

Jane Austen schuf mit ihrem Romanen aber auch Weiterentwicklungen. Ende des 18. Jahrhunderts waren in der Literatur die erlebte Rede als Stilmittel eingeführt worden. Jane Austen schaffte es dieses Stilmittel entscheidend weiterzuentwickeln.

Nur Liebesgeschichten?

Das Werk der Jane Austen nur als gut gesponnene Liebesgeschichten abzutun wird ihr nicht gereicht. Zwar sind romantische Liebesgeschichten oftmals der Mittelpunkt, gepaart aber mit ihrer Beobachtungsgabe, ihrer angebrachten Gesellschaftskritik, die wie in Mansfield Park auch ins politische umschlägt.

Jane Austen Lebensdaten und Zeittafel

Das Leben von Jane Austen als Zeittafel. Die wichtigsten Ereignisse im Leben der Autorin:
16. Dezember 1775 Jane Austen wird in Steventon (Hampshire, England) geboren. Ihre Eltern sind der Pfarrer George Austen und seine Frau Cassandra, geborene Leigh.
1787 bis 1793 Jane Austens Juvenilia entsteht. Sie wird das Werk 1810 überarbeiten.
1794 oder 1805 Lady Susan entsteht. Wann genau das Werk von Jane Austen entstanden ist ist umstritten. Stil und Inhalt von Lady Susan weisen auf das Jahr 1794 hin.
1795 Jane Austen lernt Tom Lefroy kennen. Die Autorin arbeitet zudem an Elinor and Marianne, einer Vorform von Sense and Sensibility.
1796/97 In dieser Zeit arbeitet Austen an First Impressions einer Vorform von Pride and Prejudice. Es ist ihr erster Versuch einen Roman in Erzählform zu verfassen.
1797 Jane Austen beginnt mit der Umarbeitung von Elinor and Marianne in Sense and Sensbility.
1798/99 Das nächste Werk. Nun arbeitet die Autorin an Susan (später Northanger Abbey).
1801 Jane Austen mit ihren Eltern und ihrer ebenfalls unverheirateten Schwester um nach Bath.
um 1801 Bei einem Urlaub am Meer verliebt sich Jane Austen in einen Mann. Der Mann bleibt unbekannt, bekannt ist, dass dieser kurz darauf tödlich verunglückt.
1802 Harris Big-Withers macht Jane Austen einen Heiratsantrag. Zunächst sagt sie zu, am nächsten Tag löst sie die Verlobung direkt wieder.
1802 Jane Austen überarbeitet Susan.
1803 Jane Austen verkauft Susan für zehn Pfund. Ihr wird zwar eine baldige Veröffentlichung zugesagt, diese erfolgt jedoch nicht.
1804 Sie arbeitet an ihren Roman The Watsons. Dieses Werk bleibt ein Fragment.
1805 Ihr Vater stirbt in Bath. Martha Lloyd zieht nach dem Tod ihrer Mutter im selben Jahr zu den Austen-Ladies.
1806 Jane Austen zieht nun nach Southampton. Hier wohnt sie mit ihrer Mutter, ihren Schwestern und Freundinnen bei ihrem Bruder Frank und dessen Frau Mary.
1809 Jane Austen bietet dem Verleger eine Abschrift von Susan an für den Fall, dass das Original verloren gegangen sei (siehe auch 1803). Vom Verleger erhält sie eine unfreundliche Absage. Im gleichen Jahr Umzug nach Chawton (Hampshire).
1811 Unter dem Pseudonym Be a Lady erscheint Sense and Sensibility (Verstand und Gefühl) auf Kommissionsbasis. Jane Austen erzielt mit diesem Werk den (unerwarteten) Gewinn von 140 Pfund. Es gilt als ihr Debütwerk.
1811/12 Jane Austen arbeitet First Impressions um. Ziel ist eine Veröffentlichung. Da bereits einige Jahre zuvor ein Roman mit dem Titel First Imprssions erschienen ist, wählt sie als neuen Titel Pride and Prejudice.
1812/13 Mansfield Park entsteht.
1813 Pride and Prejudice erscheint in erster und zweiter Auflage. Für das Copyright erhält Jane Austen 110 Pfund. Im gleichen Jahr zweite Auflage von Sense and Sensibility.
1814 In diesem Jahr erscheint Mansfield Park auf Kommissionsbasis. Jane Austen erzielt diesmal sogar einen Gewinn von 350 Pfund.
1814/15 Ihr Werk Emma entsteht.
1815/16 Jane Austen schreibt Persuasion und arbeitet den Schluss noch einmal in die jetztige Form um. Einen endgültigen Titel gibt sie diesen Roman jedoch noch nicht.
1816 In diesem Jahr erscheint Emma und Mansfield Park in der nun zweiten Auflage wieder auf Kommissionsbasis. Ds Manuskript von Susan, dass Jane Austen 1803 für zehn Pfund verkauft hatte wird von ihrem Bruder zurück gekauft. Sie überarbeitet das Manuskript für eine Veröffentlichung.
1816 Jane Austen wird krank, arbeitet aber weiter.
1817 Jane Austen beginnt mit Sanditon. Das Werk bleibt allerdings unvollendet, da die Autorin noch im gleichen Jahr stirbt. In ihrem Todesjahr erscheint noch die dritte Auflage von Pride and Prejudice und nach ihrem Tod posthum Northanger Abby (ehemals Susan) und Persuasion. Henry Austen veröffentlicht die Biographical Notice.
18. Juli 1817 Jane Austen stirbt in Winchester und wird in der dortigen Kathedrale begraben.
1869 Jane Austens Neffe James Edward Austen-Leigh veröffentlicht Memoir of Jane Austen zusammen mit dem Roman The Watsons, der allerdings ein Fragment geblieben ist. Er veröffentlicht außerdem das gestrichene Schlusskapitel von Persuasion.
1871 Eine erweiterte Auflage der Memoir of Jane Austen erscheint. Edward Austen-Leigh fügt diesem noch den früheren Briefroman Lady Susan als Anhang bei.
1925 Sanditon, das letzte, aber unvollendete Werk, von Jane Austen, erscheint als Erstveröffentlichung.
1950er In diesen Jahren wird erstmals das Frühwerk von Jane Austen veröffentlicht. Darunter sind auch ihre Werke Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern und Catherine.
1990 Einige Werke von Jane Austen werden verfilmt. Der Fankreis der Autorin erhöht sich dadurch zunehmend.
Google Doodle zum 235. Geburtstag von Jane Austen.
Zum 235. Geburtstag gab es für Jane Austen einen Google Doodle.
2010 Google Doodle für Jane Austen
Anlässlich ihres 235. Geburtstag am 16. Dezember 2010 ziert ein Google Doodle mit Jane Austen Motiv weltweit die Startseite der Suchmaschine.
Google Doodle Jane Austen

Jane Austen auf Geldschein

Die Bank of England plant wohl die Herausgabe einer 10 Pfund Note mit dem Poträt von Jane Austen. Der Geldschein soll wohl 2017 in Umlauf kommen. Seit dem in England historische Persönlichkeiten auf Geldscheinen gedruckt wurden, gelang es erst drei Frauen in diese Reihe aufgenommen zu werden. Jane Austen wäre dann die Vierte.
The Guardian Jane Austen 10 Pfund Note

Jane Austen Zitate

Wie bei einer Schriftstellerin nicht anders zu erwarten sind von Jane Austen auch eine Reihe von Zitaten überliefert.
Hier einige besonders schöne Zitate der Autorin:
In neun von zehn Fällen sollte eine Frau lieber mehr Zuneigung zeigen, als sie verspürt.

Glück in der Ehe ist allein eine Sache des Zufalls.

Freundschaft ist sicherlich der beste Balsam für die Wunden einer enttäuschten Liebe.

Die eine Hälfte der Welt kann die Freuden der anderen nicht verstehen.

Wir sollten nicht immer gleich annehmen, wir seien absichtlich gekränkt worden.

Daß uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen.

Rücksicht auf die Verwandten ist die Wurzel allen weihnachtlichen Unglücks.

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